Traditionelle Platinlote 1000 °C bis 1700 °C
Single unit weight: -- lbs / -- kg
Single unit weight: -- lbs / -- kg
Traditionelle Platinlote werden seit Generationen nach Rezepturen hergestellt, die ursprünglich als Reaktion auf einen Platinmangel während des Zweiten Weltkriegs entstanden sind. Da Platin knapp war, wurde Palladium zum Hauptmetall in diesen Loten, da es zu dieser Zeit erschwinglicher und leichter erhältlich war. Infolgedessen enthalten traditionelle Platinlote wenig bis gar kein Platin, sondern basieren in ihrer Zusammensetzung auf Palladium, Gold, Silber und manchmal Nickel.
Juweliere verlassen sich seit langem aus gutem Grund auf diese Lote: Sie fließen reibungslos, sind relativ einfach zu verarbeiten und bieten eine gute Farbübereinstimmung mit Platin. Im Laufe der Zeit sind die Palladium- und Goldpreise jedoch erheblich gestiegen, was den Kostenvorteil, den diese Rezepturen einst gegenüber modernen Platin-Feinlotformeln hatten, verringert hat. Trotzdem behalten traditionelle Platinlote einen wichtigen Vorteil – sie sind in Fließtemperaturen unter 1300 °C erhältlich, was Juwelieren Zugang zu Optionen mit geringerer Hitze verschafft, die in Feinlotformulierungen nicht zu finden sind. Ihr hoher Palladiumgehalt macht sie auch besonders gut für die Verwendung mit Palladiumarbeiten geeignet.
Jedes Lot wird in Blechform mit einem Gewicht von ca. 1 DWT verkauft.
| Form | Blech |
|---|---|
| Verpackungsgewicht | Ca. 1 DWT pro Blech |
| Fließpunktbereich | 1000 °C–1700 °C |
| Primärmetall | Palladium (variiert je nach Fließpunkt) |
| Teile-Nr. | Fließpunkt | Zusammensetzung |
|---|---|---|
| 80B-1000 | 1000 °C | 3 % Pt, Au & Ag |
| 80B-1100 | 1100 °C | 11 % Pd, Au & Ag (Kein Pt) |
| 80B-1200 | 1200 °C | 12 % Pd, 2 % Pt, Au & Ag |
| 80B-1300 | 1300 °C | 20 % Pd, Au & Ag (Kein Pt) |
| 80B-1400 | 1400 °C | 29 % Pd, 4 % Pt & Au |
| 80B-1500 | 1500 °C | 38 % Pd, 3 % Pt & Au |
| 80B-1600 | 1600 °C | 89 % Pd, 10 % Pt & Ag |
| 80B-1700 | 1700 °C | 52 % Pd, 16 % Pt, Au & Ag |